Tag 218

Gott ist mit dir

Weisheit Psalm 91,9-16
Neues Testament 1. Korinther 2,6–16
Altes Testament 1. Chronik 22,2–23,32

Einführung

Kennst du das: du erzählst Freunden von deinem Glauben und sie schauen dich nur mit leeren Augen an. Sie haben keinen Schimmer, von was du da eigentlich sprichst. Wenn du von deiner Gottesbeziehung erzählst oder, dass du Jesus kennst, ist das für sie, als würdest du von einem „imaginären Freund“ sprechen. Es ergibt keinen Sinn für sie.

Paulus erklärt, dass du geistliche Wahrheiten nur mithilfe des Heiligen Geistes verstehen kannst. „Menschen, die Gott nicht kennen können den Geist Gottes jedoch nicht verstehen. In ihren Ohren klingt alles unsinnig, denn nur die, die der Geist leitet, verstehen, was der Geist meint“ (1. Korinther 2,14). Wenn Gott in Seinem Geist mit uns ist, schenkt Er uns Verständnis, „damit wir das begreifen können, was Gott uns geschenkt hat“ (2,12).

„Immanuel .. Das heißt, Gott ist mit uns” (Matthäus 1,23) ist einer der Titel Jesu im Neuen Testament. Er ist immer mit dir. Dass der Gott, der das Universum erschaffen hat, mit uns ist, sollten wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist eine außergewöhnliche und wunderbare Verheißung. Es verändert dein Leben, wenn du erlebst, dass Gott durch Seinen Geist mit dir ist.

Weisheit

Psalm 91,9-16

9 Du aber darfst sagen: »Beim HERRN bin ich geborgen!«
  Ja, bei Gott, dem Höchsten, hast du Heimat gefunden.
10 Darum wird dir nichts Böses zustoßen,
  kein Unglück wird dein Haus erreichen.
11 Denn Gott wird dir seine Engel schicken,
  um dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
12 Sie werden dich auf Händen tragen,
  und du wirst dich nicht einmal an einem Stein stoßen!
13 Löwen werden dir nichts anhaben,
  auf Schlangen trittst du ohne Gefahr.

14 Gott sagt: »Er liebt mich von ganzem Herzen,
  darum will ich ihn retten. Ich werde ihn schützen,
  weil er mich kennt und ehrt.
15 Wenn er zu mir ruft, erhöre ich ihn.
  Wenn er keinen Ausweg mehr weiß, bin ich bei ihm.
  Ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.
16 Ich lasse ihn meine Rettung erfahren
  und gebe ihm ein langes und erfülltes Leben!«

Kommentar

Mit dir in der Not

In schweren Zeiten, „in Not” (91,15), denkst du vielleicht manchmal, Er habe dich verlassen. Hör in solchen Zeiten auf Gottes Zusagen und nicht so sehr auf deine Gefühle und Befindlichkeiten.

Dieser Psalm handelt von Gottes Schutz und will dich ermutigen, keine Angst zu haben:

„Wenn der Herr deine Zuflucht ist,
| wenn du beim Höchsten Schutz suchst,
dann wird das Böse dir nichts anhaben können,
| und kein Unglück wird dein Haus erreichen“ (91,9-10).

Das hört sich nach einem sorgenfreien Leben an, aber der Psalmist fährt fort:

„Ich will den erretten, der mich liebt.
| Ich will den beschützen, der auf meinen Namen vertraut.
Wenn er zu mir ruft, will ich antworten.
| Ich will ihm in der Not beistehen“ (91,14-15).

Daraus wird ersichtlich, dass auch denen, die den Herrn lieben, schwere Zeiten nicht erspart bleiben. Gott verspricht kein sorgenfreies Leben, aber Er sagt zu, dass Er dich retten, dich beschützen und deine Gebete erhören will. „Ich will dir beistehen“ in der Not. Das macht den Unterschied aus. Selbst in schwersten Zeiten ist Er bei dir. Du bist nie auf dich allein gestellt.

Gebet

Danke, Herr, dass Du mich in schweren Zeiten nicht verlässt. Danke für Deine Rettung und Erlösung, für Deinen Schutz und dass Du meine Gebete erhörst.

Ich bitte Dich heute …

Neues Testament

1. Korinther 2,6–16

Gottes Weisheit

6 Dennoch erkennt jeder im Glauben gereifte Christ, wie wahr und voller Weisheit unsere Botschaft ist. Es ist zwar nicht die Weisheit dieser Welt und auch nicht die ihrer Machthaber. Aber die Welt mit all ihrer Macht vergeht ohnehin. 7 Die Weisheit jedoch, die wir verkünden, ist Gottes Weisheit. Sie bleibt ein Geheimnis und vor den Augen der Welt verborgen. Und doch hat Gott, noch ehe er die Welt schuf, beschlossen, uns an seiner Weisheit und Herrlichkeit teilhaben zu lassen. 8 Von den Herrschern dieser Welt hat das keiner erkannt. Sonst hätten sie Christus, den Herrn der Herrlichkeit, nicht ans Kreuz geschlagen. 9 Es ist vielmehr das eingetreten, was schon in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist:

  »Was kein Auge jemals sah,
  was kein Ohr jemals hörte
  und was sich kein Mensch vorstellen konnte,
  das hält Gott für die bereit, die ihn lieben.«

10 Uns hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt.

Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken. 11 So wie jeder Mensch nur ganz allein weiß, was in ihm vorgeht, so weiß auch nur der Geist Gottes, was Gottes Gedanken sind. 12 Wir haben nicht den Geist dieser Welt bekommen, sondern den Geist Gottes. Und deshalb können wir auch erkennen, was Gott uns geschenkt hat. 13 Wenn wir davon sprechen, kommt das nicht aus menschlicher Klugheit, sondern wird uns vom Geist Gottes gelehrt. Was er uns gezeigt hat, das geben wir mit seinen Worten weiter. 14 Der Mensch kann mit seinen natürlichen Fähigkeiten nicht erfassen, was Gottes Geist sagt. Für ihn ist das alles Unsinn, denn Gottes Geheimnisse erschließen sich nur durch Gottes Geist. 15 Der von Gottes Geist erfüllte Mensch kann alles beurteilen, er selbst aber ist keinem menschlichen Urteil unterworfen. 16 Denn es steht ja schon in der Heiligen Schrift:

  »Wer kann die Gedanken des Herrn erkennen,
  oder wer könnte gar Gottes Ratgeber sein?«

Nun, wir haben den Geist von Christus, dem Herrn, empfangen und können seine Gedanken verstehen.

Kommentar

Mit dir durch Seinen Geist

Durch den Heiligen Geist ist Gott auf ganz außergewöhnliche Weise mit dir – Er ist nämlich in dir. Noch näher kann Gott gar nicht bei dir sein, als Er es durch Seinen Geist ist.

In diesem Abschnitt erklärt Paulus einige der besonderen Vorteile, dass Gott in dieser Weise mit dir ist: „Wer dagegen den Geist hat, kann über alles urteilen, aber nicht von jemand beurteilt werden, der den Geist nicht hat. Es heißt ja in den Heiligen Schriften: »Wer kennt den Geist des Herrn? Wer will sich herausnehmen, ihn zu belehren?« Und das ist der Geist, den wir empfangen haben: der Geist von Christus, dem Herrn“ (2,15-16; GNB).

Wie der Psalmist führt auch Paulus all die wunderbaren Dinge aus, die „Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben“ (9b; s. auch Psalm 91,14).

Paulus vergleicht Gottes Weisheit mit „Worte[n] der Weisheit…die in der Welt oder bei den Mächtigen dieser Welt … ohnehin untergehen werden“ (2,6). Gottes geheime Weisheit ist uns offenbart (2,6-10) – das Wunder von Jesu Leben, Tod und Auferstehung. „Doch die Mächtigen dieser Welt haben sie nicht verstanden, denn hätten sie das getan, dann hätten sie den Herrn der Herrlichkeit niemals gekreuzigt“ (2,8).

Die Weisheit des Herrn ist erstaunlich: „Kein Auge hat je gesehen, kein Ohr je gehört und kein Verstand je erdacht, was Gott für diejenigen bereithält, die ihn lieben“ (2,9).

In seinem Buch, True Spirituality (Wahres geistliches Leben) schreibt Vaughan Roberts, dass der Heilige Geist uns Gottes Weisheit in einer Art Vierpunkteplan offenbart.

1. Der Heilige Geist weiß
Er kennt, was kein menschliches Wesen wissen kann – die Gedanken Gottes. „Sein Geist weiß alles und schenkt uns einen Blick selbst in die tiefsten Geheimnisse Gottes. Niemand weiß, was ein Mensch wirklich denkt, außer der Geist des Menschen selbst, der in ihm ist; und niemand kann Gottes Gedanken erkennen, außer der Geist Gottes“ (2,10b-11).

2. Der Heilige Geist offenbart
Der Heilige Geist behält Sein Wissen um Gottes Weisheit nicht für Sich, sondern offenbart sie denen, in denen Er lebt. „Gott hat uns nicht den Geist dieser Welt gegeben, sondern seinen Geist, damit wir das begreifen können, was Gott uns geschenkt hat“ (2,12). Du hast den Geist bekommen, der von Gott ist. Er ist mit dir. Er lässt dich Seine verborgene Weisheit erkennen, wenn wir die Tiefe Seiner Weisheit auch nie ganz werden erfassen können. Wie Paulus später in diesem Brief noch schreibt, „Jetzt sehen wir die Dinge noch unvollkommen, wie in einem trüben Spiegel“ und nicht „in völliger Klarheit“ (13,12).

3. Der Heilige Geist inspiriert
Paulus war vom Geist inspiriert, die Weisheit des Evangeliums weiterzusagen. „Und davon reden wir auch nicht mit Worten, welche menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.“ (2,13; LUT). In ähnlicher Weise lehrt dich der Geist, was du sagen sollst, damit du „geistliche Dinge für geistliche Menschen“ ausdrücken kannst. Das geschieht gewöhnlich durch vom Geist inspirierte Worte, die uns von den Aposteln im Neuen Testament überliefert sind. Du kannst Worte weitergeben, die Menschen zu Jesus führen.

4. Der Heilige Geist erhellt
Ohne den Heiligen Geist kannst du geistliche Wahrheit einfach nicht verstehen: „Menschen, die Gott nicht kennen, können den Geist Gottes jedoch nicht verstehen. In ihren Ohren klingt alles unsinnig, denn nur die, die der Geist leitet, verstehen, was der Geist meint“ (2,14). Wenn Gott mit Seinem Geist mit dir ist, kannst du verstehen, wie Gott es meint. Tatsächlich kannst du „aber denken im Sinne von Christus“ (2,16).

Gebet

Herr, danke für diese unglaubliche Wahrheit, dass Du in Deinem Geist mit mir bist. Ich bete, dass ich heute in all meinen Entscheidungen und Gesprächen im Sinne von Christus denke. Ich bete für geistliche Worte, um geistliche Wahrheit auszudrücken.

Altes Testament

1. Chronik 22,2–23,32

David bereitet den Bau des Tempels vor

2 David verpflichtete alle Ausländer in Israel als Steinhauer. Sie sollten die Quadersteine behauen, die für den Bau des Tempels gebraucht wurden. 3 Auch eine große Menge Eisen ließ er schon bereitstellen, um daraus die Nägel für die Torflügel und die eisernen Klammern anzufertigen. Es wurde so viel Bronze gesammelt, dass man sie gar nicht mehr wiegen konnte. 4 David bestellte auch sehr viel Zedernholz. Die Sidonier und die Tyrer lieferten ihm große Mengen davon.

5 David dachte: »Mein Sohn Salomo ist noch jung und unerfahren. Der Tempel des HERRN aber soll ein großes Bauwerk werden, das man in allen Ländern kennt und rühmt. Darum will ich noch so viel wie möglich dafür vorbereiten.« Und so besorgte David vor seinem Tod noch sehr viel Baumaterial.

David beauftragt Salomo mit dem Bau des Tempels

6 David rief seinen Sohn Salomo zu sich und sagte zu ihm: »Mein Sohn, du sollst dem HERRN, dem Gott Israels, einen Tempel bauen. 7 Eigentlich wollte ich selbst dieses Haus für den HERRN, meinen Gott, errichten. 8 Doch der HERR hat zu mir gesagt: ›Du hast große Kriege geführt und dabei viele Menschen getötet. Weil du so viel Blut vergossen hast, sollst du mir keinen Tempel bauen. 9 Aber du wirst einen Sohn bekommen, der ein Leben in Frieden führen wird, denn ich werde dafür sorgen, dass ihn keiner seiner Feinde angreift. Salomo (der Friedliche) wird er heißen. Unter seiner Herrschaft wird Israel in Ruhe und Frieden leben. 10 Salomo wird mir einen Tempel bauen. Er wird mein Sohn sein, und ich werde sein Vater sein. Für alle Zeiten werden seine Nachkommen als Könige über Israel regieren.‹

11 Mein Sohn«, fuhr David fort, »der HERR möge dir beistehen und dir helfen, den Tempel des HERRN, deines Gottes, zu bauen, wie er es vorausgesagt hat. 12 Er gebe dir Weisheit und Einsicht, wenn er dich als König über Israel einsetzt, damit du das Gesetz des HERRN, deines Gottes, befolgst. 13 Wenn du so lebst, wie es dem HERRN gefällt, und dich nach den Geboten richtest, die er Israel durch Mose gegeben hat, dann wird dir alles gelingen. Darum sei stark und entschlossen! Lass dich durch nichts entmutigen und fürchte dich nicht!

14 Wie du weißt, habe ich für den Bau des Tempels schon 3500 Tonnen Gold und 35.000 Tonnen Silber bereitgestellt, außerdem so viel Bronze und Eisen, dass man es nicht mehr wiegen kann. Auch für Holz und Steine habe ich schon gesorgt, doch wirst du davon noch mehr brauchen. 15 Handwerker sind genügend im Land: Steinhauer, Maurer, Zimmerleute und andere Facharbeiter, 16 die mit Gold, Silber, Bronze und Eisen umgehen können. Es sind unzählbar viele. Mach dich also an die Arbeit! Der HERR stehe dir bei!«

17 Allen führenden Männern Israels befahl David, seinen Sohn Salomo zu unterstützen. 18 Er sagte zu ihnen: »Ihr habt erlebt, wie der HERR, euer Gott, euch geholfen hat: Es herrschen Ruhe und Frieden, denn Gott hat mir den Sieg über alle Feinde ringsum gegeben. Nun gehört das Land wirklich dem HERRN und seinem Volk. 19 Fragt nach dem HERRN, eurem Gott, und dient ihm von ganzem Herzen und mit aller Hingabe! Macht euch an die Arbeit und baut das Heiligtum Gottes, des HERRN, damit ihr die Bundeslade und die Gegenstände, die zum heiligen Zelt gehören, bald in den Tempel bringen könnt.«

23 1 Als David alt geworden war und wusste, dass er bald sterben würde, setzte er seinen Sohn Salomo als König über Israel ein.

Die Dienstgruppen der Leviten

2 David ließ alle führenden Männer Israels, die Priester und die Leviten zu sich kommen. 3 Alle männlichen Leviten, die 30 Jahre und älter waren, wurden gezählt; es waren 38.000. 4 Danach teilte David ihnen verschiedene Aufgaben zu: 24.000 waren für die Arbeiten am Tempel des HERRN verantwortlich; 6000 wurden als Aufseher und Richter eingesetzt, 5 4000 als Torwächter, und 4000 sollten den HERRN loben und ihren Gesang mit den Instrumenten begleiten, die David dafür herstellen ließ.

6 David teilte die Leviten in drei große Gruppen ein, geordnet nach ihrer Abstammung von Gerschon, Kehat und Merari, Levis Söhnen.

7 Gerschons Nachkommen hießen

Ladan und Schimi.

8 Ladans drei Söhne waren

Jehiël, das Familienoberhaupt, Setam und Joel.

9 Schimi hatte drei Söhne namens

Schelomit, Hasiël und Haran.

Alle sechs waren Oberhäupter der Sippen, die auf Ladan zurückgehen.

10-11 Schimi hatte vier Söhne.

Jahat war der älteste, dann kamen Sisa, Jëusch und Beria.

Weil Jëusch und Beria nicht viele Söhne hatten, galten ihre Nachkommen zusammen als eine Sippe und bildeten eine Dienstgruppe.

12 Kehat hatte vier Söhne namens

Amram, Jizhar, Hebron und Usiël.

13 Amrams Söhne waren Aaron und Mose.

Aaron und seine Nachkommen wurden für den Dienst im Allerheiligsten ausgesondert. Sie sollten dem HERRN die Opfer darbringen, ihm im Heiligtum dienen und das Volk in seinem Namen segnen. Diese Aufgabe wurde ihnen für alle Zeiten zugeteilt. 14 Die Nachkommen von Mose, dem Mann Gottes, wurden den übrigen Leviten zugerechnet.

15 Moses Söhne hießen

Gerschom und Eliëser.

16 Gerschoms ältester Sohn war

Schubaël.

17 Eliëser hatte nur einen Sohn namens

Rehabja, dieser hatte sehr viele Nachkommen.

18 Der erste Sohn von Jizhar hieß

Schelomit.

19 Hebrons ältester Sohn war

Jerija, dann folgten Amarja, Jahasiël und Jekamam.

20 Der erste Sohn von Usiël hieß

Micha, der zweite Jischija.

21 Merari hatte zwei Söhne namens

Machli und Muschi. Die Söhne von Machli waren Eleasar und Kisch.

22 Eleasar starb ohne männliche Nachkommen, er hatte nur Töchter. Sie heirateten ihre Vettern, die Söhne von Kisch.

23 Muschi hatte drei Söhne namens

Machli, Eder und Jeremot.

24 Dies waren die Nachkommen von Levi, geordnet nach ihren Familien und Sippen. Sie versahen am Tempel des HERRN ihren Dienst. Jeder Levit, der 20 Jahre und älter war, wurde in eine Namensliste eingetragen. 25-27 Denn David hatte kurz vor seinem Tod noch angeordnet, dass die jungen Leviten schon ab 20 Jahren für den Dienst verpflichtet werden sollten. Er sagte: »Der HERR, der Gott Israels, hat seinem Volk Ruhe und Frieden gegeben, und er will nun für immer in Jerusalem wohnen. Darum müssen die Leviten nicht mehr das heilige Zelt und die Gegenstände für den Opferdienst von einem Ort zum anderen tragen.

28 Von jetzt an sollen sie den Priestern beim Dienst im Tempel des HERRN helfen. Sie sollen dafür sorgen, dass die Vorhöfe und Kammern in Ordnung gehalten werden und die geweihten Gefäße und Werkzeuge für den Tempeldienst gereinigt sind. Auch für andere Dienste im Haus Gottes sind sie verantwortlich: 29 für das Gott geweihte Brot, für das feine Mehl, aus dem die Speiseopfer gemacht werden, für die ungesäuerten Fladenbrote, für die Speiseopfer und das Backwerk. Sie müssen darauf achten, dass immer die richtigen Maße und Gewichte verwendet werden. 30 Morgens und abends sollen die Sänger den HERRN mit ihren Liedern loben und preisen. 31 Bei allen Brandopfern, die dem HERRN am Sabbat, an den Neumondfesten und an den anderen Feiertagen dargebracht werden, sollen die Leviten helfen. Die Gruppe muss vollständig erscheinen, um dem HERRN zu dienen, so wie es vorgeschrieben ist.«

32 So versahen die Leviten ihren Dienst im heiligen Zelt und später im Tempel. Sie unterstützten die Priester, ihre Stammesbrüder, bei der Arbeit im Tempel des HERRN.

Kommentar

Mit dir im Erfolg

Warst du jemals enttäuscht, weil jemand anderes erfolgreich einen Dienst tat, den du gern gemacht hättest? Davids Beispiel aus 1. Chronik 22,6-11 fordert uns auf, für den Erfolg der anderen zu beten, sie zu ermutigen, zu segnen und zu unterstützen.

David wollte den Tempel so gern selbst errichten. Aber jetzt bereitet David alles für seinen Sohn, Salomo, vor, der ihm nachfolgen wird. Er kümmert sich um alles, damit es seinem Nachfolger gelingen wird.

Ein guter Leiter dient seinen Leuten, damit sie weiterkommen und besser werden als er selbst. Wenn du andere treu mit Erfolg segnest, wird Gott deine Treue ehren und dich segnen.

So waren es David und Salomo gemeinsam, die den Bau des Tempels ermöglichten. David selbst konnte den Bau nicht ausführen, weil er zu „viel Leben vernichtet“ hat (22,8). Salomo ist derjenige, der den Tempel errichten wird.

David sagt, „Nun, mein Sohn, der Herr sei mit dir, damit es dir gelingt, das Haus des Herrn, deines Gottes zu bauen, wie er es für dich vorausgesagt hat. Der Herr gebe dir Weisheit und Erkenntnis. … Sei stark und tapfer, hab keine Angst und verlier niemals den Mut!... Nun mach dich an die Arbeit und der Herr sei mit dir“ (11-16).

Und der Herr war nicht nur mit Salomo: „Dann befahl David den führenden Männern Israels, seinen Sohn Salomo zu unterstützen.

Der Herr, euer Gott, ist mit euch“, erklärte er“ (17-18a). Gott war auch mit ihnen und verschaffte ihnen ringsum Frieden (18b). Er gebot ihnen, „Nun sucht den Herrn, euren Gott, von ganzem Herzen“ (22,19a).

Sie hatten Erfolg und Frieden, denn „[Gott] wird für alle Zeit in Jerusalem wohnen“ (23,25).

Das ist Grund zu großer Freude, Lob und Dank. „Jeden Morgen und Abend sangen [die Leviten] dem Herrn Dank- und Loblieder“ (23,30).

Langfristiger Erfolg kommt, wenn Gott mit dir ist. Das Leben mag trotzdem nicht einfach sein, aber Jesus hat versprochen, dass wenn du in Ihm bleibst, wirst du Frucht bringen, die bleibt (s. Johannes 15).

Gebet

Danke, dass Du mir langfristigen Erfolg und Frieden zusagst. Ich will Dir danken und Dich preisen vom Aufwachen bis zum Schlafengehen, dass Deine Gegenwart mit mir ist.

Pippa fügt hinzu

Psalm 91,9–16

Ich liebe diesen Psalm. Er gibt mir das Gefühl von Sicherheit. Man kann ihn wunderbar für Familie und Freunde beten, die auf langen Reisen sind oder eine schwere Situation durchzustehen haben. Mit den Jahren habe ich neben diesem Psalm eine Menge Dinge notiert. Dinge, die mir einst große Sorgen bereitet haben. Gott ist treu. Er hat Sich all der Situationen angenommen.

Vers des Tages

Psalm 91,11

Denn Gott wird dir seine Engel schicken, um dich zu beschützen, wohin du auch gehst.
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Verweise

Diesen Texten liegt die englisch-sprachige Bible in one Year („BIOY“) von Nicki und Pippa Gumbel, London, England zugrunde, in der aktuellen Fassung von 2021.
Quellenangaben für Zitate im Text wurden dem englischen Original entnommen.
BIOY ist Teil von Alpha International. Alpha International ist eine Organisation („registered Charity“) in England und Wales (no. 1086179) und in Schottalnd(no. SC042906) und eine Gesellschaft privaten Rechts „by guarantee“ und registriert in England & Wales (no. 4157379). Der Hauptsitz ist „HTB Brompton Road SW7 1 JA London, England. © Copyright Alpha International 2021

Die Übersetzung aus dem Englischen wurde erstellt von: Dipl. Übersetzerin Wibke Kiontke, Allgemein ermächtigte Übersetzerin EN/DE, Certified Translator EN/GE, Gutensteinstraße 12, D-61250 Usingen
Sprecher: Jörg Pasquay, Milchberg 7, 86150 Augsburg www.wortmuehle.de und Susanne Pasquay („Noch ein Gedanke meiner Frau“)

Die Bibeltexte (Lesungen) sind der Übersetzung „Hoffnung für alle®“ entnommen, Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc.®. Verwendet mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers Fontis, Basel.“

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